Potsdam-Park-Sanssouci
Potsdam Park Sanssouci : Ruinenberg
Ruinenberg in Potsdam
Die brandenburgische Hauptstadt Potsdam zieht Touristen aus aller Welt an, denn die ehemalige Garnisonsstadt hat eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Darunter das zum UNESCO- Weltkulturerbe gehörende Schloss Sanssouci und der weitläufige Park Sanssouci. Wer als Tourist nach Potsdam kommt und den Park Sanssouci besucht, sollte nicht versäumen einen Abstecher zum Ruinenberg unternehmen. Diese von altem Baumbestand umgebene Anhöhe befindet sich gegenüber vom Schloss Sanssouci und ist 74 Meter hoch.
Die Geschichte vom Ruinenberg geht zurück in das Jahr 1748. Bis dahin diente das Gelände in Potsdam den Preußenkönigen als Jagdgebiet für Rebhühner und Fasanen. Friedrich der Große wünschte sich unterhalb der Weinbergterrassen vom Schloss Sanssouci einen großen Brunnen mit einer hohen Wasserfontäne. Für dieses aufwendige Vorhaben wurde auf dem Ruinenberg im Park Sanssouci ein Wasserrundbecken gebaut. Aufgrund technischer Schwierigkeiten musste dieses Projekt aber bald wieder aufgegeben werden. Friedrich der Große ließ durch den Baumeister Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff und den Theatermaler Innocente Bellavite diese Becken künstlerisch bebauen und gestalten. Dazu gehörten künstliche Ruinen. Römische Säulen, ein Rundtempel sowie die Wand eines Römischen Theaters. Diese antiken Ruinen gaben dem Ruinenberg in Potsdam seinen Namen. Friedrich Wilhelm IV beauftragte im Jahre 1842 den Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné mit der künstlerischen Gartengestaltung im Park Sanssouci. Nach dem ersten Weltkrieg ging der Ruinenberg in den Besitz des preußischen Staates. Seit 1927 ist der Berg Bestandteil der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Der Ausblick vom Ruinenberg über den Park Sanssouci und Schloss Sanssouci ist überwältigend. Besucher der Stadt Potsdam sei diese Sehenswürdigkeit wärmstens empfohlen.

