Park Babelsberg
Park Babelsberg

Der Park Babelsberg liegt nordöstlich der Stadt Potsdam. Gestaltet wurde das beeindruckende, ca. 124 Hektar große Gelände ab 1833 von den Landschaftsarchitekten Peter Joseph Lenné und Fürst Hermann von Pückler-Muskau im Auftrag des damaligen Prinzen und späteren Kaisers Wilhelm I. und seiner Ehefrau Augusta.

Bereits als Prinz hegte Wilhelm den Wunsch ein Schloss mit Landschaftspark als Wohnsitz anlegen zu lassen und konnte hierfür Lenné, der zu diesem Zeitpunkt Gartendirektor in Potsdam war, gewinnen. Lenné hatte zuvor schon andere Parkanlagen gestaltet und verfolgte nun den Plan, die Region um Potsdam in ein Gesamtgartenkunstwerk zu verwandeln, dessen Abschluss der Park Babelsberg werden sollte. Für die Finanzierung des Projekts war zunächst der Vater Wilhelms, König Friedrich Wilhelm II. zuständig. Auf Grund der daher begrenzten pekuniären Mittel gestaltete sich die Umsetzung aber außerordentlich schwierig. Hinzu kamen von Anfang an Unstimmigkeiten zwischen Lenné und seinen Auftraggebern, insbesondere der Prinzessin Augusta, die aus grundsätzlich unterschiedlichen Vorstellungen der Gartengestaltung resultierten. Schließlich wurde Lenné entlassen und der Auftrag den Park Babelsberg zu vollenden 1842 an seinen Konkurrenten, den Fürsten Hermann von Pückler-Muskau, vergeben. Pückler-Muskau behielt die ursprüngliche Konzeption der Anlage bei, ergänzte sie jedoch um zahlreiche Elemente. Es wurden unter anderem künstliche Seen, wie das Schwarze Meer, das Achterbecken, der Kindermannsee und der Große See, angelegt. Darüber hinaus entstanden um das Schloss Terrassen und Beete mit Mosaikeinfassungen, an die sich ein Pleasureground mit der Goldenen Rosentreppe, die zum Seeufer führt, anschließt, so dass sich ein abwechselungsreiches Landschaftsbild, das durch Sichtachsen und verschlungene Wege ergänzt wurde, ergab.

Zudem entstanden zahlreiche Gebäude, Aussichtspunkte sowie Ruheplätze, wie zum Beispiel der Flatowturm, der als Gästehaus, aber auch als Aussichtsturm diente. Besondere Beachtung verdient das, als kleine, neugotische Burg getarnte, Dampfmaschinenhaus, das sich nordwestlich des Schlosses an der Glienicker Lake befindet und dessen Dampfmaschine die Bewässerung im Park Babelsberg sicherstellte. Weitere Gebäude sind das Kleine Schloss, in dem sich heute ein Café und ein Restaurant befinden, der Marstall, die aus dem Zentrum Berlins nach Potsdam in den Park Babelsberg verbrachte Gerichtslaube, ein Matrosenhaus und ein 1859/60 errichtetes Küchengebäude, das als Besonderheit durch einen unterirdischen Gang mit dem Schloss verbunden war. Darüber hinaus gibt es noch einige Kleinarchitekturen, wie zum Beispiel das Standbild des Erzengels Michael, das sich hinter dem Schloss befindet, eine idyllisch von Bäumen und Bänken umgebene Betsäule am Ufer der Havel sowie die Siegessäule auf dem Babelsberg, die an den erfolgreich geführten Preußisch-Österreichischen Krieg von 1866 erinnert. Der Park Babelsberg in Potsdam ist ab 6 Uhr geöffnet und schließt mit Einbruch der Dunkelheit.

Öffnungszeiten
Das ganze Jahr
  • Montag bis Sonntag: 06:00 bis ca. 21:00 Uhr
Park Babelsberg Karte

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Musikfestspiele in Potsdam

Im Juni finden erneut die Musikfestspiele in Potsdam statt. In diesem Jahr ist das Thema „Musik und Gärten“ allgegenwärtig. So auch am Eröffnungstag dem 12. Juni. Interessant und einmalig können Sie auch am Fahrradkonzert, 22 Konzerte, Führungen und Besichtigungen an 16 verschiedenen Orten teilnehmen. Für interessierte gibt es eine Opernwerkstatt.

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