Potsdam-Park-Sanssouci
Potsdam Park Sanssouci : Schloss Charlottenhof
Schloss Charlottenhof in Potsdam
Das Schloss Charlottenhof liegt in unmittelbarer Nähe des Park Sanssouci, in Potsdam. Das Areal hatte verschiedene Besitzer, darunter auch Charlotte von Getzhow, die Namensgeberin des Schlosses ist. Friedrich Wilhelm der III kaufte das Areal um es seinem Sohn Friedrich Wilhelm und dessen Frau Elisabeth Ludovika von Bayern 1825 zu Weihnachten zu schenken. Es diente den beiden als Sommersitz in Potsdam. Friedrich Wilhelm beauftragte Karl Friedrich Schinkel mit dem Bau eines Schlosses, basierend auf den bereits bestehenden Grundmauern des Gutshauses. Friedrich Wilhelm wirkte selbst an der Gestaltung von Schloss Charlottenhof mit. Das Schloss wurde im römischen Stil gebaut.
Das Highlight des Schlosses ist das Zeltzimmer, welches nach dem Vorbild römischer Feldherrenzelte eingerichtet wurde. Das Zimmer ist mit blau- weiß gestreiften Papiertapeten gestaltet. Die blau- weißen Fensterläden verweisen auf die Herkunft Elisabeths von Bayern. Zu den Gästen beispielsweise der Forscher Alexander von Humboldt. Heute sind noch alle zehn Zimmer im Schloss Charlottenhof originalgetreu erhalten. Nach seiner Fertigstellung im Jahr 1829 kam das Schloss Charlottenhof mit seinem Gartenareal dem Park Sanssouci im Westen von Potsdam hinzu.
Den umliegenden Garten legte Peter Joseph Lenné an. Zusammen mit dem Schloss gibt der Garten ein schönes italienisches Flair im Park Sanssouci. Geht man im Park Sanssouci vom Gartenhaus durch den Laubengarten, gelangt man zur Gedächtnisgruft, die Friedrich als Zeichen des Dankes für das kleine Schlösschen in Potsdam, für seine Eltern bauen ließ. Potsdam ist allein schon wegen dem Park Sanssouci und dem darin liegenden Schloss Charlottenhof eine Reise wert.

